Vom 22.05.-25.05.2026 fand das 20. DJK-Bundessportfest in Essen statt.
Dieses Highlight, das alle vier Jahre stattfindet, vereint alle Sportbegeisterte aus der gesamten DJK-Familie.
Vertreten waren 17 Sportarten, darunter auch Volleyball und Beachvolleyball. Für die DJK Schwäbisch Gmünd reisten Valeska Bundschuh und Leonie Hauber nach Essen um für ihren Verein der DJK-Schwäbisch Gmünd im Beachvolleyball anzutreten.

Am Samstag morgen trafen sich alle Volleyballer und Beachvolleyballer in der Halle zur Eröffnungsfeier.

Danach ging es für die Beachvolleyballer raus aus der Halle und auf den Weg zu den Beachfeldern. Die Beachanlage in Essen war mit 6 neuen Feldern und sehr feinem Sand eine tolle Spielstätte für alle Spieler.

Zudem war das Wetter sonnig ohne Wind oder Regen. Also super Voraussetzungen für die Turniertage am Samstag und Sonntag. Durch 4 kurzfristige Abmeldungen kurz vor dem Turnier, traten bei den Damen leider nur 4 Duos gegeneinander an. Bei den Männern traten 10 Teams gegeneinander an.
Am Samstag spielten die 4 Damen-Teams im Modus „Jeder gegen Jeden“ eine Vor-und Rückrunde. Hieß jedes Team begegnete sich in 2 Spielen.
Im ersten Spiel traf das Duo Valeska/Leonie auf Mia/Marie. Durch druckvolle Aufschläge konnte das Spiel deutlich 2:0 (15:5, 15:5) gewonnen werden.
Im zweiten Spiel trafen sie auf das Duo Nargihan/Paulina. Das Spiel prägte sich durch lange Ballwechsel. Die beiden Gegner spielten viel mit „Auge“ und oft auch zweite Bälle übers Netz. Doch Valeska/Leonie konnten sich schnell auf die Spielart des Gegners einstellen und gewannen auch dieses Spiel mit 2:0 (15:7, 15:12).
Im letzten Spiel der Vorrunde traf man auf Sofie/Hannah, welche bis dato auch ungeschlagen waren. Valeska/Leonie stellten sich daher auf den schwersten Gegner ein. Der erste Satz gestaltete sich durch eng umkämpfte Spielzüge und ging mit 15:13 an die Gegner. Somit wussten Valeska/Leonie sie wollen das Spiel in einen Tie-Break zwingen. Im zweiten Satz dominierten sie wieder mit ihren Aufschlägen und konnten den Satz klar mit 15:7 für sich gewinnen. Somit kam der entscheidende dritte Satz der knapp mit 16:14 gewonnen werden konnte und das Spiel mit 2:1.
Als ungeschlagene Vorrundensieger ging es in die Rückrunde nochmals gegen alle 3 Gegnerduos.
In der Rückrunde konnten alle Spiele 2:0 gewonnen werden.
-Mia/Marie 2:0 (15:10, 15:3)
-Nargihan/Paulina 2:0 (15:10, 15:12)
-Sofie/ Hannah 2:0 (15:10, 15:9)
Somit gingen Valeska/Leonie als Rang 1 der Vorrunde am Samstag vom Platz.

Am Sonntag stand dann das Halbfinale, das Finale und das Spiel um Platz 3 an. An diesem Tag wurden die Sätze bis zum Punktestand 21 gespielt. Da nur 4 Damenmannschaften Teil des Turniers waren, qualifizierten sich logischerweise alle 4 Teams durch die Vorrunde am Samstag für das Halbfinale. Entscheidend war Rang 1 für Valeska/Leonie, da sie somit im Halbfinale auf Rang 4 des Vortages nämlich Mia/Marie trafen. Während das andere Halbfinale Sofie/Hannah als Rang 2 und Nargihan/Paulina als Rang 3 gegeneinander bestritten.
Valeska/Leonie ließen nichts anbrennen und gewannen das Halbfinale gegen Mia/Marie deutlich 2:0 (21:6,21:6). Wie zu erwarten setzten sich Sofie/Hannah gegen Nargihan/Paulina mit 2:1 im Halbfinale durch und waren somit die Finalgegner der zwei Schwäbisch Gmünderinnen.
Sonntag Mittag stand somit das Finale an. Valeska/Leonie wussten, dass sie sich auf den Siegen vom Vortag gegen die Finalgegner nicht ausruhen können. Da man die Gegnerinnen vom Vortag bereits kannte, versuchten Valeska/Leonie bewusst die Schwächen der Gegnerinnen auszuspielen. Im ersten Satz lagen die beiden bis zur Hälfte des Satzes immer in Führung. Doch durch leichtsinnige Fehler und einem ärgerlichen Netzroller als Satzpoint musste der Satz mit 17:21 an die Gegner abgegeben werden. Ein Déjà-vu vom Spiel gegen die beiden Gegenrinnen des Vortages. Valeska/Leonie liegen 0:1 zurück und wissen, wenn sie gewinnen wollen, dann muss es in den Tie-Break. Gesagt, getan. Im zweiten Satz dominierten die beiden mit 11:3. Worauf das Gegnerduo eine Auszeit nahm. Diese zeigte ihre Wirkung, da die Gegnerinnen bis zu 11:10 aufholten und die Gmünderinnen in ein „Loch brachten“. Darauf folgte eine Auszeit seitens Valeska/Leonie, welche ebenfalls ihre Wirkung zeigte. Der Satz verlief nun gleichmäßig bis 18:18 weiter. Doch am Ende des zweiten Satz konnten Valeska/Leonie wichtige Punkte einholen und gewannen den 2.Satz 21:18. Somit ging es in den Tie-Break. Das Spiel verlief gleichmäßig und beide Teams kämpften um jeden Punkt. So stand es 7:7, 7:8, 8:8 und so weiter. Bis es dann 12:13 für die Gegnerinnen stand. Valeska/Leonie spielten mit Köpfchen und erzielten 3 Punkte in Folge, welches den knappen Satzgewinn mit 15:13 und somit auch der Sieg des Finales mit 2:1 (17:21, 21:18, 15:13) bedeutete.

zweiter von links: Leonie Hauber    dritter von links: Valeska Bundschuh

Somit dürfen sich Valeska und Leonie Bundesmeisterinnen der DJK im Beachvolleyball 2026 nennen.
Vielen Dank an die DJK und an alle Helferinnen und Helfer in Essen für eine hervorragende Organisation und Eure Zeit.

( Beitrag: lh )